Original Rezept (aus dem St. Martiner Kochbuch)
1 Weißbrotwecken
120g Butter
200g Wurst (faschiert)
2 Eier (hart gekocht)
100g Käse
100g Bratenreste oder Selchfleisch
2 Essiggurkerln
1 EL eingelegter roter Paprika (fein gehackt)
Senf, Pfeffer, Salz
grüne Petersilie (fein gehackt)
Schnittlauch
evtl. Sauerrahm

Weißbrotwecken aushöhlen. Butter flaumig rühren und nach und nach Senf, ein wenig Pfeffer uns Salz hinzugeben. Bratenreste, Wurst, Eier, Essiggurkerln, Käse und die weichen Brotreste fein würfelig schneiden, mit Buttermasse und den restlichen Zutaten gut verrühren. Zuletzt den Schnittlauch hinzufügen. Die Füllung fest in den Wecken stopfen und einige Stunden oder über Nacht kalt stellen. Den Jägerwecken vor dem Auftragen mit einem scharfen Messer aufschneiden.

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Anmerkungen
Weißbrotwecken: Selbst wenn ihr einen finden könnt, würde ich trotzdem vorschlagen ein Baguette zu nehmen. Es ist härter und lässt sich somit a) besser füllen und b) besser schneiden. Man sollte aber darauf achten, dass das Baguette nicht zu dünn ist. Man muss es ja aushöhlen und wieder füllen können.

Butter: Es ist wichtig Butter zu nehmen und nicht Magarine. Butter wird hart im Kühlschrank und somit lässt sich der Wecken leichter schneiden.

faschiert = gehackt
Sauerrahm = Saure Sahne

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Wie ich es mache

Zu den Zutaten:
-> Ich benutze weder Senf, Petersilie noch Sauerrahm.
-> Der Paprika ist bei mir frisch und ich benutze ungefähr die Hälfte von einem normal großen (ist also etwas mehr als hier angegeben). Das kann man aber dann noch abschmecken, wie man es gerne hat.
-> Ich nehme für die Wurst immer Schinken und Selchfleisch/Bratenreste sind dann anderes Fleisch. Je nachdem was da ist kann das Truthahnaufschnitt oder Kassler sein. Ich versuche immer Kassler zu nehmen.
-> 2 Eier sind meiner Meinung nach zu viel für einen Wecken. Meistens nehme ich für die doppelte Menge nur eines. Aber das kann man auch abschmecken.
-> Essiggurkerln sind mit zweien schon im guten Bereich bei einem Wecken, aber das sind dann auch die Cornichons mit gemeint. Nicht diese Monsterdinger, die man manchmal hat. (Sagt der Name ja auch schon GürkCHEN ;) )
-> Hier steht 200g Wurst und 100g Selchfleisch. Ich hab das Verhältnis bei 250g und 50g. Je nachdem was man für andere Fleisch nimmt, kann das dann schon zu sehr nach Schinken schmecken, dann kann man aber immer noch mehr von dem anderen rein tun. Meistens ist eh zu wenig Füllung da ;)

Zum Vorgehen:
Um den Wecken besser füllen zu können schneidet man ihn am besten 4 Teile, mindestens aber 2 (Enden kommen ab). Dann höhlt man ihn aus, aber nicht zu viel. Dort wo es geht mit den Fingern, den Rest kann man mit dem Brotmesser, dass man zum schneiden benutzt hat, heraus bekommen. Der Grund, warum man hier nicht zu radikal vorgehen sollte, ist der, dass man dann weniger füllt, was a) wichtig ist, da es nicht selten vorkommt dass man nicht genug Füllung hat und b) der Wecken stabiler ist. Wie man das am besten macht kriegt man schon raus nach ein, zwei Malen. Wichtig ist das Innere in kleine „Fetzen“ zu zerreißen.

Im Rezept steht, dass man die Sachen „hacken“ soll. Meine Mutter schneidet alles ganz winzig klein, ich hau es in meine Zerhecksel-Maschine. So wird es später zu einer einzigen Masse anstatt, dass man Stückchen hat. Schmeckt meiner Meinung nach besser. Es geht aber beides.
Das was nicht mit der Maschine zu zerhacken geht sind Paprika, Eier und Gurkerln. Diese muss man dann so klein wie möglich schneiden (am besten mit einem großen Messer mit dem man auch wirklich hacken kann). Diese würde ich aber ganz zum Schluss erst rein tun.

Käse ist nicht Käse. Gelber Käse ohne Löcher. Edamer oder Gauda am besten. Und als Aufschnitt, nicht am Stück. Kann man zwar theoretisch auch machen, rate ich aber von ab – besonders bei jungem Gauda. Das gibt nur eine Sauerei und vermischt sich dann später weniger gut mit dem Rest

Also: erst Butter, Käse und Fleisch zerhacken und würzen. Mit den Brotresten und viel Kraft in den Händen vermischen. Dann Paprika, Eier und Gürkerln rein. Etwas vorsichtiger nun durchkneten (sonst hat man nachher keine Eierstückchen mehr).
An dieser Stelle ein kleines Wort zu den Eier. Man sollte am besten das gekochte Ei in den Eierschneider legen und es von drei verschiedenen Seiten schneiden. So bekommt man dann kleine Würfel (und ja das wird bei mir auch immer ein Kampf zwischen Ei und Eierschneider. Quillt schön über^^)

Nun kann probiert werden. Man sollte raus schmecken ob man noch Paprika oder Gurkerln braucht und eventuell noch ein paar schneiden.
Ist alles zur Zufriedenheit (und man kann sich zusammenreißen es nicht schon mit den übriggebliebenen Brotenden zu essen), geht es ans Füllen. Es eignet sich am besten ein ganz normaler Suppenlöffel. Eher rundlich oder spitz ist egal. Mit dem Löffel die Füllung so weit wie möglich ins Innere bringen und dort „abladen“. Wenn man bloß vorne was hinein legt und dann nach hinten schiebt (was man dann eh später machen muss) beschädigt das die Stabilität des Brotes. Wenn man einen Riss ins Brot bekommt, bloß keine Panik, man drückt das Brot zusammen und ist dann ein bisschen vorsichtiger. Man füllt von zwei Seiten und NICHT fest, wie das im Rezept steht. Wenn man Füllung übrig hat, kann man das noch machen, aber beim Füllen selbst schaut man, dass es genug ist d.h. es keine Lücken gibt. Und nicht vergessen: drückt man zu fest, bricht das Brot.

Ist man dann endlich fertig nimmt man sich am besten Alufolie und wickelt den Wecken (bzw. die Teile davon) ein. Dann ab in den Kühlschrank und warten bis die Butter fest wird.
In Scheiben Schneiden und Stück für Stück genießen.

Am Waldesrand, an einer Eiche angelehnt, sitze ich,
die Sonne genießend

Der Himmel, strahlend blau,
kein Wölkchen ist zu sehn

leises grollen, von Fern,
hinterm Horizont,

Kühler Wind,
vom Westen her, ein Grauschleier.
Die Äste biegen sich
im aufkommenden Wind.
drohende Stille.

Ein Blatt
fällt.

Sie kennt psychologische Mechanismen
Sie kennt dich

Sie hat Einsicht in deine Kindheit bekommen
Sie hat eine neue Perspektive

Sie sagt, du habest einen Fehler gemacht.
Sie sagt, du habest versagt.

Sie hat Unrecht
Sie spricht unwahres

Du hast alles richtig gemacht

Wann bist du bei mir?
Ich vermisse dich

Auch wenn ich dich sehe
und in mir spüre,
kann ich dich nicht berühren,
Deinen Duft stell ich mir vor
deine Wärme imitiert

Wie kann ich dich lieben
ohne dich zu erfahren?

Du siehst mich nicht
du kennst mich nicht,
uns trennen Welten
und doch liebe ich dich

Ich brauche dich
mehr als du weißt
und doch
geb’ ich dich auf
wenn es sein muss
Ich kenne Schmerz
Ich kenne Freundschaft,
ich weiß
wie es ist
zu lange
festzuhalten
loslassen
gehen lassen
hinter sich lassen
ist oftmals schwierig,
doch Konsequenzen
kenne ich
ziehe ich
Ich gebe dich auf
wenn es sein muss

Schreiben,
wie eine Droge

Danach Erleichterung,
Erschöpfung
Alles ist raus
für den Moment
Doch hält es nicht lang

Der Eimer meiner gequälten Seele
füllt sich zu schnell wieder
kaum ist er geleert
tropft es nach
das Tropfen wird immer schlimmer.

Bist du so tief
in mir drinnen,
dass ich dich nicht mehr spüre,
weil du ein Teil
von mir geworden bist?

Und doch vermisse ich dich

ein milder Sommerabend,
die Frische der Nacht
zieht auf,
die Sonne schickt ihre letzten Strahlen
über’n Horizont,
purpurne Wolken
zieren den Himmel

Mücken stechen,
doch ich bleib hier
und denk an dich

die Musik
soll meine Stimmen
im Kopf
betäuben,
doch meine Gedanken
fliegen zu dir
in die Ferne

ich wünschte,
du wärst hier
und ich könnt’s dir zeigen,
die Schönheit
der Natur
ich wünschte,
ich könnt’ dir helfen
ich wünschte,
ich könnt’ dich glücklich machen

Mücken zerstechen mich
doch bleib ich hier
um alles
für dich
zu erleben
um für dich
zu sehen
um für dich
zu riechen
um für dich
zu spüren
um für dich
zu atmen
um dich später
daran
teilhaben zu lassen

der Mond
steht
die Sterne
leuchten
ein Reh
bricht
aus dem Wald

der Mond
leuchtet
die Sterne
brechen
ein Reh
steht
im Wald

der Mond
bricht
die Sterne
stehen
ein Reh
leuchtet
auf dem Auto
rot

Der Sturm ist vorbei,
die Wogen geglättet,
die Unruhe versteckt
unter den Laken
der Ordnung

Ruhe,
aber keine Stille
brodelnde Gefühle,
die darauf warten auszubrechen

ich habe Angst
sie frei zulassen
den Käfig zu öffnen
nur um einen kurzen Blick
auf sie zu werfen
Was könnt’ ich erblicken?

Stilles Wasser,
großes Gedränge
unter der Oberfläche,
was sich nur erahnen lässt

Sie drängen nach draußen,
doch gestatte ich es nicht
Ich habe Angst
sie sind so viele,
so mächtig
Ich bin alleine
und schwach

Was ist,
wenn ich nicht mit ihnen fertig werde?
Was ist,
wenn sie mich kontrollieren?
Was ist,
wenn sie nach dem Ausbruch
nie mehr zurückkommen?

Ich habe Angst

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